Wie läuft eine Pfändung im Gastronomiebereich ab


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Können beide Parteien eine Pfändung veranlassen? Sowohl dem Pächter als auch dem Verpächter bietet sich im Falle der Nichteinhaltung des beiderseitigen Pachtvertrages eine Möglichkeit der Pfändung.

- es gilt für den Pächter ein Pfandrecht aus der Pacht nach §583 des Bürgerlichen Gesetz Buches (BGB)
- für den Verpächter gilt der § 592 aus dem BGB für seine Forderungen gegenüber dem Pächter

Kündigungsfristen von Pachtverträgen

Pachtverträge in der Gastronomie können generell zum 30.06 oder zum 31.12 eines jeweiligen Jahres ohne Angaben von Gründen gekündigt werden. Dies sieht die gesetzliche Regelung vor.

Sonderkündigungsrecht:

Ein Pächter hat die Möglichkeit, den Pachtvertrag vorzeitig zu kündigen, wenn das angepachtete Objekt in einen Zustand geraten ist, der es zum dafür vorgesehenen Gebrauch (im dem Fall meistens den laufenden Betrieb einer Gaststätte oder eines Hotels) unbrauchbar gemacht hat . Er kann somit  dem eigentlichen Betrieb nicht nachkommen und hat dadurch ein Sonderkündigungsrecht.

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